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Als ehrwürdiges Gebäude dem Denkmalschutz unterstellt, weilte der große Schwurgerichtssaal des Landesgerichts Wien lange Jahre im Dornröschenschlaf.
Die ungünstige Akustik mit langer Nachhallzeit, vornehmlich durch die glatten Marmoroberflächen verursacht, erschwerte die Nutzung des Saales. Schlechte Sprachverständlichkeit und veraltete Technik bescherten dem neoklassizistischen Juwel, in dem einst die größten Strafprozesse der Republik verhandelt wurden, ein Dasein in Abgeschiedenheit. Der Raum wurde den heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht. Verhandlungen wurden daher in den letzten 15 Jahren weitgehend in andere Räumlichkeiten verlegt.
Es wurden dennoch aufwendige Gutachten erstellt, welche allesamt bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Akustik als Lösung der Probleme empfohlen hatten. Aufgrund des Denkmalschutzes, des empfohlenen Eingriffs in das Erscheinungsbild des Saales und nicht zuletzt aufgrund der zu erwartenden hohen Kosten wurde aber über die Jahre hinweg mangels Alternativen nichts unternommen. Durch den täglichen Umgang mit schwieriger Akustik erschien die an uns herangetragene Aufgabenstellung nicht allzu schwierig. Mittels der neuen ITEC FocusLine Technologie konnte ohne bauliche Eingriffe hohe Sprachverständlichkeit, sowohl im Publikums- als auch im Podiumsbereich, erreicht werden. Und das vergleichsweise kostengünstig. |